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Schimmelalarm durch weniger Heizen

Schimmelalarm durch weniger Heizen

Worauf jetzt beim Energiesparen geachtet werden muss

Ob für Strom, Gas, Öl oder Sprit: Von allen Seiten wird aufgrund der aktuellen Lage die Bevölkerung aufgerufen, Energie zu sparen. Besonderes Augenmerk liegt dabei in der kalten Jahreszeit auf der Heizung, verbunden mit dem Aufruf an Mieter und Hauseigentümer, die Raumtemperatur zu senken. Ein Aspekt dagegen wird weitgehend ignoriert: die steigende Schimmelgefahr in kühleren Innenräumen.

 

Schimmelgefahr

Auf den Zusammenhang zwischen niedriger Raumtemperatur und Schimmelgefahr weist Gerhard Gutzat hin, Schimmelexperte aus Freilassing. 

 Schimmelgefahr durch falsche Positionierung des Schranks

„Luft kann je nach Temperatur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie tragen. Sinkt dagegen die Temperatur, gibt sie Feuchtigkeit ab.“ Diese Feuchtigkeit setzt sich als Kondensat zuerst an den Stellen im Innenraum nieder, die besonders kühl sind. Also in Zimmerecken, an Fensterlaibungen und hinter großen Möbeln. An diesen feuchten Stellen bildet sich in Zusammenwirkung mit dem geeigneten Nährboden aus Tapeten, Leim und Dispersionsfarbe recht schnell Schimmel, der nicht nur für Innenausstattung und Bausubstanz, sondern, Schimmelpilz ist vor allem auch für die Gesundheit schädlich. 

 

Schimmel vorbeugen

Um dieser Gefahr vorzubeugen, hat der Schimmelexperte wichtige Tipps parat. Dabei steht vor allem richtiges Lüften im Fokus. „Kalte Außenluft hat weniger Feuchtigkeit als Innenraumluft – sogar bei Regen. Dreimal am Tag richtig durchlüften ist im Winter das Minimum, am besten morgens, mittags und abends.“ Besonders wichtig ist dabei, dass effektiv gelüftet wird. „Dauerlüften mit gekippten Fenstern trägt kaum zum Luftaustausch bei. Es kostet nur viel Energie und fördert sogar die Schimmelbildung an den Fensterlaibungen.“ Empfehlenswert dagegen ist Stoßlüften mit weit geöffnetem Fenster um Schimmelbefall zu vermeiden. Noch besser wirkt Querlüften, wobei mit geöffneten Fenstern und Zimmertüren die ganze Wohnung für ein bis drei Minuten unter „Durchzug“ gesetzt wird, das ist gut gegen Schimmel. 

 

richtig Lüften gegen Schimmel

Eine weitere Maßnahme ist die Platzierung der Möbel. Große Möbel wie Kommoden und Schränke sollten, um Schimmel in der Wohnung zu verhindern, möglichst nicht an Außenwänden stehen. „Gibt es keine andere Möglichkeit, sollte der Abstand zur Wand mindestens fünf bis zehn Zentimeter betragen. Je mehr, desto besser,“ erläutert Gutzat. 

 

Schimmel entfernen

Wenn sich der Schimmel bereits eingenistet hat oder ihm zuverlässig vorgebeugt werden soll, hilft der Entzug der Nahrung. „Herkömmliche Wandgestaltung aus Tapeten, Leim und Anstrich ist Futter für den Schimmel. Hier sollte nach Alternativen gesucht werden.“ Als besonders geeignet hat sich Kalkfarbe erwiesen, die von Natur aus dem Schimmel keine Lebensgrundlage bietet. „Schon unsere Vorfahren kannten die Vorzüge von Kalk, wie wir selbst heute noch in alten Gebäuden und auch Ställen sehen können“, erläutert Gutzat. Allerdings war damals das Auftragen und die mangelnde Haftung ein Problem. „Moderne Kalkfarbe bietet weiterhin alle Vorzüge des Kalks, ist aber wischfest und nahezu spritzfrei zu streichen.“ Neben ihrer desinfizierenden Wirkung ist sie auch frei von bedenklichen Inhaltsstoffen. Ein idealer Anstrich also für schimmelfreie Innenräume und ein gesundes Raumklima, so Gutzat. 

 

Kalk gegen Schimmel

Kalk gegen Schimmel ist ein altbewährtes Mittel, das seit Jahrhunderten eingesetzt wird, um das Schimmelwachstum zu verhindern, erklärt Gutzat.

Kalk ist ein natürliches Mineral, das in der Natur vorkommt. Im Gegensatz zu synthetischen Chemikalien ist Kalk umweltfreundlich und ungiftig, d.h. ohne bedenkliche Inhaltsstoffe.

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Der Grund, warum Kalk effektiv gegen Schimmel wirkt, liegt in seinem hohen pH-Wert. Schimmel bevorzugt saure Umgebungen, und Kalk schafft eine basische Umgebung, die das Wachstum von Schimmelpilz hemmt. Bei der Renovierung von schimmelanfälligen Räumen sollte Kalkfarbe verwendet werden, um die Wände zu streichen. Die poröse Struktur von Kalkfarbe ermöglicht zudem, dass die Wand "atmet", wodurch Feuchtigkeit entweichen kann.

Insgesamt bietet Kalk eine natürliche, preiswerte und nachhaltige Möglichkeit, Schimmel zu bekämpfen. Es ist die beste Möglichkeit für Menschen, die nach einer umweltfreundlichen Alternative zu chemischen Schimmelbekämpfungsmitteln suchen.

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